Mission Statement
Wer ich bin
Warum “Schreibblogade”?
Warum überhaupt bloggen?

Mission Statement

Auf Schreibblogade.at sollen Beiträge zu vier Themenbereichen erscheinen:

Demokratie, Kreativität, Medien und Menschen

“Demokratie” soll in erster Linie ein politischer Blog werden. Sowohl Innen- als auch Außenpolitische Themen sollen hier behandelt werden, aber auch Meinungen zu verwandten Bereichen wie Wirtschaft und globalen Fragen werden hier veröffentlicht.

“Kreativität” widmet sich allen Themen aus Kunst und Kultur. Zum einen wird es mein Ziel sein von Zeit zu Zeit kleinere Rezensionen oder Empfehlungen zu schreiben, beispielweise über neu erschienene CDs oder Kinofilme. Aber auch kulturpolitische Fragen mit größeren Zusammenhängen können hier aufgegriffen werden.

“Medien” soll ein klassischer Watchblog über andere Medien werden. Der ORF, in dem ich lange Zeit gearbeitet habe, wird ebenso manchmal ein Thema sein, wie Print, Radio oder auch interessante Aspekte und Entwicklungen im Internet. Außerdem können hier auch Leserbriefe veröffentlicht werden, die eigentlich an bestimmte Medien gerichtet sind, aber gleichzeitig auch in meinem Blog erscheinen sollen.

“Menschen” schließlich wird ein bisschen das Auffangbecken für alles übrige, was in den anderen drei Themenbereichen nicht unterkommt. Beispielsweise kann ich mir hier Berichte über bestimmte Erlebnisse oder Events vorstellen, Geschichten über andere Leute oder vielleicht auch das eine oder andere Mal etwas aus der Welt des Sports.

Vorgenommen habe ich mir, die Beiträge etwa im Wochentakt zu veröffentlichen, also einen Beitrag pro Woche, wobei ich darauf schauen will dass innerhalb eines Monats zu jedem Themenbereich ein Artikel erscheint, die Anzahl also möglichst gleich verteilt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von schreibblogade.at soll es sein, die in den einzelnen Beiträgen angesprochenen Personen per Mail direkt auf die jeweiligen Beiträge aufmerksam zu machen, da es nur fair ist diejenigen, um die es geht, auch selbst einzubinden, oder um sie vielleicht sogar das eine oder andere Mal zu einer Teilnahme an der Kommunikation oder einer Kritik an dem Artikel zu ermutigen.

Wer ich bin

Keine Angst, ich werde jetzt nicht anfangen meine Hobbies aufzuzählen. Aber ein wesentlicher Bestandteil von seriösem Bloggen ist es nun mal sich nicht in der Anonymität des Internets zu verstecken. Gerade wenn man kritische Artikel schreiben will, und sich diese zumindest teilweise auch auf konkrete andere Personen beziehen, ist es nicht nur fair seinen Namen unter einen Beitrag zu setzen, sondern meiner Meinung nach geradezu notwendig um einen bestimmten Qualitätsstandard einzuhalten. Es gehört für mich deshalb aber auch nicht nur zum guten Ton hier meinen eigenen Namen zu veröffentlichen, sondern wünsche mir das auch von sämtlichen Kommentar-Schreibern.

Also was gilt es zu wissen? Mein Name ist Florian Schimak, veröffentlicht werden meine Artikel und Kommentare in anderen Weblogs unter dem Pseudonym schimi, meinem alten Spitznamen aus Schulzeiten. Inzwischen hab ich auch schon 29 Jahre am Buckel, und arbeite im Medien und IT Bereich. Wer Kontakt mit mir aufnehmen möchte erreicht mich unter florian@schimak.at. Viel mehr gibt es da eigentlich auch schon nicht zu sagen. So manches wird man sowieso in meinen Beiträgen von mir erfahren.

Warum “Schreibblogade”?

Schreibblogade ist für mich ein griffiger Begriff, der aus zweierlei Gründen gleich auffällt: Zum einen auf Grund des Wortspiels mit der “falschen” Schreibweise, zum anderen weil es als Titel für ein Blog, in dem es ja ums Schreiben gehen soll, sogar irgendwie seltsam wirkt. Zu ersterem ist vermutlich nicht viel zu sagen, ein Name in dem das Wort Blog vorkommt bietet sich natürlich an, da es hier nicht zuletzt auch um Sprache geht, ist ein Wortspiel natürlich umso schöner. Angesprochen hat mich der Titel aber vor allem auch aus dem zweiten Grund, diesem Paradoxon. Ein Paradoxon regt zum Nachdenken an, und genau das soll mein Blog ja auch. Außerdem war für mich auch einer der Hauptbeweggründe um mit diesem Blog überhaupt zu beginnen, meiner Lust Texte zu verfassen und diese auch irgendwo zugänglich zu machen, also theoretisch einem beliebig großem Publikum auszusetzen, Leben einzuhauchen. Zu lange schon hab ich immer wieder darüber nachgedacht etwas zu einem bestimmten Thema zu schreiben, es dann aber doch nicht gemacht. Egal ob ein Artikel nun also gelesen wird oder nicht, zumindest wird mich dieser Blog dazu motivieren in regelmäßigen Abständen zu schreiben. In diesem Sinne könnte das Motto dieses Blogs auch lauten:

Überwinde deine Schreibblockade!

Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass ich die ursprüngliche Idee zu diesem Wortspiel nicht an meine eigene Fahne heften will. Die Ehre gebührt vielmehr Jan Delay, dem vielleicht einzigen Musiker von dem ich mich selbst wirklich als großen Fan bezeichnen würde, und einem Virtuosen der Sprachspiele. Über den Begriff Schreibblogade bin ich in seinem eigenen Blog gestossen, als er sich dafür entschuldigt hat, schon seit Monaten nicht mehr gebloggt zu haben. Ein großes Dankeschön für diese Inspiration nach Hamburg!

Warum überhaupt bloggen?

Diese Frage hab ich mir selbst lange Zeit gestellt. Ich gebe durchaus zu, dass ich nicht immer ein großer Fan des Bloggens war und keineswegs aus einer Art Blog-Leser zum Blog-Schreiber wurde. Auch in den Vorbereitungen und Überlegungen zu diesem Blog sind mir einige Nachteile und Schwächen von Blogs durch den Kopf gegangen, mehr dazu findet ihr auch im Artikel Warum Bloggen? in dem ich versuche diese Frage ein bisschen ausführlicher zu behandeln. Letzten Endes waren es aber zwei Hauptgründe, die mich doch dazu bewegt haben diesen Block zu starten.

1. Ich schreibe einfach gerne. Der Blog ist für mich eine Möglichkeit diesem Hobby nachzugehen, mehr noch, mich vielleicht sogar ein bisschen dazu zu “zwingen” regelmäßig was zu schreiben. Natürlich könnte man das auch ganz für sich allein im Privaten. Doch gerade dieses “öffentlich stellen” von Texten ist für mich ein wesentlicher Anreiz. Nicht weil ich wirklich glauben würde, dass soviele Menschen meine Artikel auch tatsächlich lesen werden. Meine Erwartungen sind da eher gering. Aber allein schon die Tatsache, dass jeder den Text lesen könnte, macht für mich einen entscheidenden Unterschied. Denn allein durch diesen Umstand müssen sowohl die Formulierungen eine bestimmte Qualität haben, als auch meine Gedanken und Meinungen müssen so zusammengefasst werden, dass ich auch wirklich dazu stehen kann.

2. Gab es bei mir im letzten halben Jahr eine Reihe von öffentlichen Ereignissen, zu denen ich gerne etwas gesagt hätte, aber einfach keine entsprechende Plattform dafür hatte. Dadurch gehen die Dinge manchmal vorbei und geraten wieder in Vergessenheit, und es ist schade nicht partizipativ in bestimmten Denkprozessen mitwirken zu können. Eine zeitlang hab ich mir überlegt öfter Leserbriefe zu schreiben. Das hat aber schon alleine auf Grund des eingeschränkten Platzes, und der Unsicherheit was veröffentlicht wird und was nicht, einen eher eingeschränkten Reiz für mich. In einem Fall hab ich dann ein längeres Mail an einen Redakteur persönlich geschrieben, und als keine Reaktion kam (wofür es natürlich viele gute Gründe geben mag), hab ich mir wiederum die Frage gestellt, ob das nicht Schade ist, sich die Mühe zu machen und dann garnichts mehr davon zu erfahren (nachzulesen gibt es dieses Beispiel unter Brief an Florian Klenk).

Darum wusste ich, es ist Zeit irgendwo – wenn auch nur im Kleinen – damit anzufangen meine Meinungen zu formulieren, festzuhalten und öffentlich zu stellen. Mal sehen, vielleicht ist das einfach ein wichtiger, kleiner Schritt um seinen Gedanken Luft zu machen.